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Giovanni Vetere

Giovanni Vetere ist ein international anerkannter Maler und Bildhauer mit Wohnsitz in Eitorf, Nordrhein-Westfalen. 1940 in der süditalienischen Gemeinde Strongoli geboren, kommt er 1961 nach Deutschland, wo er zuerst in einer Fabrik in Bonn arbeitet. Durch die Geburt seiner Tochter 1971 ändert sich sein Leben grundlegend: Giovanni Vetere entdeckt beim Malen und Zeichnen mit dem Kleinkind seine Liebe zur bildenden Kunst. Bereits 1972 schafft er seine ersten Werke, die er 1973 in einer Ausstellung in Troisdorf der Öffentlichkeit vorstellt. 1975 gründen Giovanni Vetere und seine Frau Brigitta eine Galerie, die vierzehn Jahre lang – bis zum Umzug der Familie nach Eitorf – besteht. An seinem neuen Wohnort kauft der Künstler schließlich eine ehemalige Zigarrenfabrik und lässt auf dem Gelände das Eitorfer Skulpturental entstehen.

Veteres Skulpturen erscheinen auf den ersten Blick oft kindlich naiv und doch berühren sie den Betrachter ganz elementar. Runde, überdimensionale Köpfe, die auf stilisierten Körpern sitzen, vereinfachte und dennoch unglaublich ausdrucksstarke Augen, die das Publikum unverwandt ansehen – das ist die Bildsprache des Autodidakten. Seine zentralen Themen sind Ursprung, Herkunft und Familie. Da der Künstler durch seine Emigration in jungen Jahren seine Muttersprache und gewissermaßen auch seine Zugehörigkeit verlor, entwickelte er mithilfe seiner reduzierten Figuren ein archaisches Kommunikationsmittel, das weltweit verstanden wird.

Die Werke Giovanni Veteres sind mittlerweile auch international ein Begriff. Seit über 30 Jahren ist er bei Ausstellungen und Messen in Europa und den USA vertreten. Neben seiner Arbeit als Bildhauer malt Vetere auch. Er entwickelte unter anderem eine eigene Fresko-Technik, die seine Malerei mit plastischen Elementen kombiniert und so eine eindrucksvolle Farbtiefe erzielt.