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Loriot

Bernhard-Viktor Christoph Carl von Bülow, wie Loriot mit bürgerlichem Namen hieß, erblickte am 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel das Licht der Welt. Loriot arbeitete seit den 50er Jahren erfolgreich bis zu seinem Tod am 22. August 2011 in den Bereichen Fernsehen und Film, Theater und Literatur. Er zählte zu den beliebtesten und vielseitigsten Humoristen Deutschlands. Seinen Humor und sein Können bewies er auch als Karikaturist, Bühnen- und Kostümbilder, Regisseur und Schauspieler. Ebenso erfolgreich war er als Karikaturist und Künstler. Loriot erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, wie beispielsweise den Ehrenpreis der Deutschen Filmakademie, den Adolf-Grimme-Preis, zweimal den Bambi und den Deutschen Comedypreis Ehrenpreis. Im Jahre 2003 verlieh ihm die Berliner Universität der Künste den Professorentitel für Theaterkunst.

Die Skulpturen Loriots sind “Charakterköpfe”, seine bekannten Knollennasenmännchen, die einzeln oder als Szene geschaffen wurden. Geboren die Knollennasenmännchen auf Papier, bereits vor 1950. “Der Träumer”, “Herr im Sessel”, “Der Denker” oder “Herren im Bad” sind nur einige der unverwechselbaren Skulpturen Loriots, die beispielsweise als handbemalter Kunstguss oder Bronzeskulptur plastisch wurden.