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Robert Indiana

Der berühmteste Künstler der Pop-Art Bewegung ist neben Andy Warhol der Grafiker und Bildhauer Robert Indiana. Er schuf eines der bekanntesten grafischen Motive unserer Zeit: das LOVE-Motiv. Vier Buchstaben, übereinander angeordnet um ein perfektes Quadrat zu formen. Alle Buchstaben stehen gerade, bis auf das nach rechts geneigte O.

Indiana wurde 1928 als Robert Clark in New Castle, Indiana geboren. Nach einem Abschluss in Kunst zog er 1954 nach New York wo er Set- und Kostümdesigner wurde. Hier lernte er auch Andy Warhol kennen und spielte 1964 in dessen Film “Eat” die Hauptrolle.

Indianas Kunst zeichnet sich durch einen existenzialistischen Einschlag aus. Die meisten Stücke sind spektakulär und aufmerksamkeitserregend wie Werbeplakate oder -grafiken. Indiana selbst bezeichnet sich als “Werbeschild-Maler”. Die Motive sind einfach, kühn koloriert und haben hohen Wiedererkennungswert. Indiana verarbeitet häufig kurze Worte wie “eat”, “hug” und das weltberühmte “love” aus welchen er, wie er selbst sagt, “Skulpturgedichte” schafft.

2008 schuf er ein ähnlich ikonisches Motiv wie “LOVE” – “HOPE”. Ebenso wie bei “LOVE” sind die Buchstaben gestapelt und das O ist geneigt. Indiana spendete alle Einnahmen aus dem Verkauf der Reproduktion für den Wahlkampf von Barack Obama und die Grafik “HOPE” wurde auf T-Shirts, Buttons und Postern abgebildet. Sie wurde zum Erkennungszeichen der Demokraten im Wahlkampf.

“LOVE” entstand 1964 als Grafik für einen Gedichtband und erstand ein Jahr später in der rot, grün, blauen Originalpalette als Motiv für die Weihnachtskarte des Museum of Modern Art in New York. Die “LOVE”-Skulptur steht an mehr als 30 Standorten überall auf der Welt.